Glück & Glaube

Schiller über Glaube und Götter

  • Nur zwischen Glaube und Vertraun ist Friede. (Wallenstein – Trilogie, 1799)
  • Es lebt ein Gott, zu strafen und zu rächen. (Wilhelm Tell, 1804)
  • Noch keinen sah ich fröhlich enden, // Auf den mit immer vollen Händen // Die Götter ihre Gaben streun. (Der Ring des Polykrates, 1797)

Schiller über Glück und Unglück

  • Doch mit des Geschickes Mächten // Ist kein ew’ger Bund zu flechten, // Und das Unglück schreitet schnell. (Das Lied von der Glocke, 1799)
  • Nicht an die Güter hänge dein Herz, // Die das Leben vergänglich zieren! // Wer besitzt, der lerne verlieren, // Wer im Glück ist, der lerne den Schmerz! (Die Braut von Messina, 1803)
  • Leutselig macht das Missgeschick. (Wallenstein – Trilogie, 1799)
  • Des Menschen Wille, das ist sein Glück. (Wallenstein – Trilogie, 1799)
  • Seligkeit zerstören ist auch Seligkeit. (Kabale und Liebe, 1783)
  • Ein Augenblick, gelebt im Paradiese, // Wird nicht zu teuer mit dem Tod gebüßt. (Don Carlos, 1787)

Schiller über Schicksal und Zufall

  • Den Samen legen wir in ihre Hände, // ob Glück, ob Unglück aufgeht, lehrt das Ende. (Wallenstein – Trilogie, 1799)
  • Ach! Es war nicht meine Wahl! (Die Jungfrau von Orléans, 1801)
  • Die Sterne lügen nicht. (Wallenstein – Trilogie, 1799)
  • Und was // Ist Zufall anders, als der rohe Stein, // Der Leben annimmt unter Bildners Hand? // Den Zufall gibt die Vorsehung – zum Zwecke // Muss ihn der Mensch gestalten. (Don Carlos, 1787)
  • Rasch tritt der Tod den Menschen an, // Es ist ihm keine Frist gegeben; // Es stürzt ihn mitten in der Bahn, // Es reißt ihn fort vom vollen Leben. (Wilhelm Tell, 1804)
  • Ach wie glücklich sind die Toten! (Das Siegesfest)

Schiller über das Böse

  • Sünder und böse Geister scheuen das Licht der Welt. (Kabale und Liebe, 1783)
  • Das eben ist der Fluch der bösen Tat, // dass sie, fortzeugend, immer Böses muss gebären. (Wallenstein – Trilogie, 1799)
  • Nicht hoffe, wer des Drachen Zähne Sä’t, // Erfreuliches zu ärnten. Jede Unthat // trägt ihren Rache-Engel schon, // die böse Hoffnung, unter ihren Herzen. (Wallenstein – Trilogie, 1799)
  • Rache trägt keine Frucht! Sich selbst ist sie // Die fürchterliche Nahrung. (Wilhelm Tell, 1804)
  • So viel Geld lässt sich, weiß Gott, nicht mit etwas Gutem verdienen. (Kabale und Liebe, 1783)

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