Redewendungen

So wie die Werke Friedrich Schillers, sind auch einzelne Sätze daraus noch heute als Redewendungen präsent. Manche verwenden wir ohne ihre Herkunft zu kennen. Daher präsentieren wir hier einige bekannte Textstellen aus den Werken Schillers, sowie die Version, in der wir sie heute kennen und nutzen.

  • Die Uhr schlägt keinem Glücklichen. (Wallenstein – Trilogie, 1799)
    ► oft zitiert: Dem Glücklichen schlägt keine Stunde.
  • Was ist der langen Rede kurzer Sinn? (Wallenstein – Trilogie, 1799)
    ► oft zitiert: Lange Rede, kurzer Sinn.
  • Wer nicht ist mit mir, der ist wider mich. (Wallenstein – Trilogie, 1799)
    ► oft zitiert: Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.
  • Früh übt sich, was ein Meister werden will. (Wilhelm Tell, 1804)
  • Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. (Wallenstein – Trilogie, 1799)
  • Sein Maß ist voll, er ist zur Ernte reif. (Die Jungfrau von Orléans, 1801)
    ► oft zitiert: Das Maß ist voll.
  • Donner und Doria! (Die Verschwörung des Fiesco zu Genua, 1784)
  • Die Axt im Haus erspart den Zimmermann. (Wilhelm Tell, 1804)
  • Daran erkenn‘ ich meine Pappenheimer. (Wallenstein – Trilogie, 1799)
    ► oft zitiert: Ich kenne meine Pappenheimer
  • Geld macht den Mann nicht. (Kabale und Liebe, 1783)

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